Elternprotest

Politik muss sich endlich für Grundrechte von Eltern bei Geburt einsetzen!

Wir sind eine regionale Elterninitiative die sich zusammen gefunden hat, weil wir einmal unseren Kindern in die Augen schauen und ihnen sagen können wollen: „Wir haben uns für die Aufrechterhaltung unserer Grundversorgung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett eingesetzt, wir haben uns für die Aufrechterhaltung unseres Rechtes auf Wahlfreiheit des Geburtsortes eingesetzt. … und wir hatten damit Erfolg!“

Wir schauen in die Zukunft unserer Kinder und sehen darüber hinaus eine enorme Verbesserung der Bedingungen:
Wir sehen, dass sich jede Frau ihren Geburtsort selbst wählen kann, frei von Angst anderer. Dass jede Frau würdevoll, ohne Zeit- und Erfolgsdruck und ohne fremdgesteuerte Verletzungen durch Worte und/oder Handlungen selbstbestimmt ihr Kind zur Welt bringen kann. Dass medizinische Interventionen nur dann stattfinden, wenn sie wirklich das Leben retten und dort ihren Platz finden in diesem sensiblen Lebensabschnitt. Dass eine jede Geburt wertschätzend als Wunder verzaubert und ihre Protagonisten liebevoll gefeiert werden. Wir sehen, wie dieser Verlauf den Selbstwert jeder Mutter erstarkt, den Stolz jeden Vaters auf sie mindestens verdoppelt und jedem Kind ermöglicht, angstfrei ins Leben zu starten. Wir sehen, dass jede Frau in Schwangerschaft und Wochenbett ganzheitlich versorgt wird.
Wir sehen, wie das Weltnaturerbe Geburt als Anfang des Lebens mit seiner ungehemmten Liebesfähigkeit noch lange in den weiteren Lebensverlauf Einfluss nimmt und damit auf alle Menschen und ihren Umgang miteinander.

Hier geht es nicht um „gefühlsduselige Petitionen“ oder „Randgruppenprobleme“ wie Politiker vermuten, sondern um lange wissenschaftlich erwiesene sachliche Fakten die alle Frauen und ihre Familien persönlich betreffen.
Pioniere wie Frédérick Leboyer, Dr. Michel Odent, Ina May Gaskin (Trägerin alternativer Nobelpreis) etc. des letzten Jahrhunderts haben dazu umfassend geforscht, gelehrt und veröffentlicht.

Am 29.03.2014 startet um 10.30h an der Frauenkirche auf dem Neumarkt ein friedlicher Demonstrationszug mit Ziel Theaterplatz, um der Politik die Brisanz auch für die Geburtenhauptstadt zu verdeutlichen und Bürger auf die Thematik aufmerksam zu machen. 

Gesucht werden für den Elternprotest am 29.03.2014 10.30Uhr:
– friedliche Teilnehmer mit kreativen Ideen
– Ordner -> bitte über elternprotestdresden@gmail.com melden
– Orgatreff 10h

Was du sonst noch tun kannst

Flyer für den Elternprotest kannst du bei der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz 01097 Dresden und im Hebammenhaus Louisenstraße 01099 Dresden abholen und verteilen

Hier gibt es eine Gruppe bei facebook zum Austausch und für aktuelle Infos

Rede mit allen die du kennst über das Thema

Die E-Petition für den Deutschen Bundestag unterzeichnen

Briefe an Lokalpolitiker schreiben und auf die Problematik aufmerksam machen, Unterschriften nicht vergessen

Schau dir diesen Film an  

Infos:

Alle deutschen Bürger sind zu Krankenkassenzugehörigkeit gesetzlich verpflichtet und entrichten Beiträge. Damit sind auch gesetzlich verankerte Rechte verbunden:

§24d SGB V
1. Die Versicherte hat während der Schwangerschaft, bei und nach der Entbindung Anspruch auf ärztliche Betreuung sowie auf Hebammenhilfe einschließlich der Untersuchungen zur Feststellung der Schwangerschaft und zur Schwangerenvorsorge…
 
§ 15 MuSchG legt fest, dass Schwangere ein Recht auf „Hebammenhilfe“ haben und verweist unter Anderem auf das 5. Sozialgesetzbuch
 
§116 SGB X Reichsverordnung regelt u.a. das Recht der Frau auf freie Wahl des Geburtsortes
 
Diese Gesetze werden ausgehebelt und Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen die Grundversorgung bei gleichbleibenden Versicherungskosten entsagt, wenn die Politik keine Lösung für die Versicherungsproblematik von Hebammen, Beleggynäkologen und Geburtsstationen findet.
 
Darüber hinaus geht es hier um die Aushebelung von Menschenrechten in der Geburtshilfe, die global gültig sind.
 
Ist Geburt überhaupt versicherbar?
 
Dies ist stark gesundheitsgefährdend, zeigen doch die Zahlen der letzten Jahre signifikante Zusammenhänge: 
In Deutschland wurden 2013 über 20 Geburtsstationen geschlossen, regional betroffen war die Station in Radebeul.
Viele Hebammen bundesweit haben bereits im Laufe der Zeit ihre Arbeit augegeben, weil Lohn und Ausgaben nicht im Verhältnis stehen.
Die Kaiserschnittrate steigt weiter an, damit steigt auch die Müttersterblichkeitsrate. Gründe sind nicht nur Trend nach Wunschkaiserschnitt, sondern vor allem mangelnde ganzheitliche Betreuung.
Das ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt der Betroffenheit…
 
WDR Sendung vom 24.03.2014
 
Artikel Deutschen Frauen werden die Hebammen gestrichen von juramama
 
Die GfG ist Partner von Hebammenunterstützung.de
 
Video von Hebammenunterstützung.de 
 
Noch mehr Infos von den Rabeneltern
 
Hintergrundwissen vom Kooperationsparter Hebammen für Deutschland
 

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